Klimaschutz-Contracting mit regionalem Handwerk

Presse im Wahlkreis

Die Stadt Freiburg hat nach wie vor ein ambitioniertes Klimaschutz-Programm in der Umsetzung. Andererseits wird auch in Freiburg in den nächsten Jahren die Finanzkrise ankommen, was dazu führt, dass die Rathausspitze für die nächsten beiden Jahre von einer Neuverschuldung in Höhe von 25 Mio. bzw. 15 Mio. ausgeht. Hinzu kommt, dass Maßnahmen, die aus Konjunkturmitteln des Bundes bezuschusst werden, bis Ende 2010 begonnen sein müssen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Walter Krögner sieht in dieser Situation die Möglichkeit, dass Stadt und regionales Handwerk zum gegenseitigen Nutzen nach Wegen suchen, wie sowohl dringend erforderliche Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt als auch die regionalen Handwerksunternehmen erhalten und unterstützt werden können. In einem Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dr. Dieter Salomon, schlägt Krögner, der auch Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Landtags von Baden-Württemberg ist, das „Freiburger Handwerker-Klimaschutz-Contracting“ vor. Nach Krögners Vorstellungen sollten die Handwerksbetriebe sich zusammenschließen und gegebenenfalls mit Unterstützung regionaler Banken wie der Sparkasse oder der Volksbank der Stadt Freiburg anbieten, ihren Beitrag zur Klimaschutzsanierung zu leisten. „Die Stadt könnte auf diese Weise ihr ambitioniertes Wärmeschutzprogramm ohne Abstriche auf hohem Niveau weiterführen und andererseits das Ausmaß der Neuverschuldung gering halten“, so Krögner. „Wichtig ist mir dabei, dass durch ein derartiges Modell der regionale Wirtschafts- und Finanzkreislauf angeregt wird und das Kapital in der Region bleibt. Dies ist das beste Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderungsprogramm. Ich würde mich freuen, wenn sich die Freiburger Stadtverwaltung diesen Gedankengängen anschließen könnte.“

 

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